Aicy & Deacy & Dares “von der Glacis”

14.März 2011

Team Glacis Workshop II mit Edgar Scherkl

Abgelegt unter: D-Wurf "Glacis", VPG — Aicy @ 14:46

FCI-Weltmeister Edgar Scherkl trainierte die Hunde des “Team Glacis” im zweiten VPG-Intensiv-Workshop.

Als Fortsetzung des ersten Workshops vom November 2010 trafen sich die Glacis-Hunde am Wochenende zum zweitägigen Intensiv-Training in den Bereichen Unterordnung und Schutzdienst. Aufmerksam und hoch motiviert zeigten sich die inzwischen 11 Monate alten Hunde des “D-Wurf von der Glacis” (Aicy von der Glacis x Eyko vom Mörfelder Land). Den Übungen “Sitz” und “Platz” aus der Bewegung wurde nun das “Steh” hinzugefügt. Die Freifolge in der Rückwärtsbewegung wurde übergeleitet in das “Fußgehen mit Anhalten”. Mama “Aicy von der Glacis” und Tante “Baylee von der Glacis” erhielten wieder einmal Feinschliff und Tipps für das weitere Training.

Im Schutzdienst wurden die D-Hörnchen das zweite Mal gearbeitet. Alle hatten sich die Lektion vom November gemerkt und waren richtig gut eingestellt. Sie hatten das Bild des kämpfenden Edgar noch ganz deutlich im Kopf! Allergrößten Wert legt Edgar im Aufbau der Hunde auf die Wechsel zwischen Aggression, Konzentration und Entspannung, sind sie doch entscheidend für einen Schutzdienst, den der Hund mit klarem Kopf führen kann. Natürlich durften auch die “Großen” trainieren, die sich auf die kommenden Prüfungen des Jahres vorbereiten. 

8.November 2010

Deacy von der Glacis

Abgelegt unter: D-Wurf "Glacis", VPG — Aicy @ 08:56

Team Glacis VPG-Workshop I: Edgar Scherkl feat. Deacy von der Glacis 

Deacy von der Glacis im Alter von 7 Monaten

7.November 2010

Team Glacis Workshop mit Edgar Scherkl

Abgelegt unter: VPG — Aicy @ 11:51

Mit dem mehrfachen VPG-Weltmeister Edgar Scherkl  veranstaltete am Donnerstag und Freitag das Team Glacis seinen ersten Workshop für die Glacis-Nachwuchshunde aus dem

  • C-Wurf (Enya vom Kammberg x Eyko vom Mörfelder Land), geboren am 10. Februar 2010 und aus dem 
  • D-Wurf (Aicy von der Glacis x Eyko vom Mörfelder Land), geboren am 8. April 2010, um die Grundlagen der VPG-Ausbildung über Motivation und positive Bestätigung zu erarbeiten.

Mit von der Partie waren Mama „Aicy von der Glacis“, Bruder „Buddy von der Glacis“ und Schwester „Baylee von der Glacis“. Die „alten“ A- und B-Hörnchen wurden bereits bei Edgar aufgebaut und leben seine Philosophie in ihrer Ausbildung vor:

  • “Die Gesetze der Natur respektieren – Den Hund in seinen Fähigkeiten analysieren, ausbilden und wagen, neue Wege zu gehen.”
  • “Der Gedanke „Wie belohne ich meinen Hund für richtiges Verhalten?“ zeichnet die Qualität der Ausbildung, nicht der Gedanke über Bestrafung.“

So vorbereitet gingen die Teams in das Training:
Martin & Caipi, Wolfgang & Cid, Lisa & Conner, Liliana & Dahla, Hannah & Darcy, Steffi & Daron, Brigitte & Deacy & Aicy,
Manuel & Baylee und Tom & Buddy,  als Gäste Nicole & Mia und Fritz & Murphy.

Mit Futter und Ball in der Tasche und dem Clicker in der Hand trainierten wir zwei Tage land die Basics der Ausbildung. Edgar arbeitete ganz individuell mit jedem Team; angesichts der Jugend der Hunde legte er besonderen Wert darauf, in dem von ihm bevorzugten Rückwärtslaufen ein Gefühl für Rhythmus und die enge, emotionale Bindung zwischen Hund und Hundeführer zu vermitteln. Die ersten Positionsübungen wurden eingeflochten und die neun Monate alten C-Hörnchen durften sich sogar am Apportieren versuchen. Wesentlich war aber, dass gerade den jungen Hundeführern vermittelt wurde, dass die Arbeit mit ihren Hunden SPASS machen soll, und zwar Hund und Hundeführer!

Die Kleinen staunten nicht schlecht, als das Schutzdiensttraining begann. Alle C- und D-Hunde sahen das erste Mal in ihrem Leben einen Schutzdiensthelfer (nur Deacy hatte im Sommer schon einmal einen Helfer treiben dürfen). Angesichts der Aufbauarbeit, die Edgar bei Aicy, Baylee und Buddy geleistet hatte, vertrauten die Hundeführer dem Feingefühl Edgars in dieser Disziplin. Und Schutzdienst mit einem so jungen Hund zu arbeiten, setzt großes Vertrauen in den Helfer voraus! Wie in allen anderen Sparten auch sind die Fundamente entscheidend, ist wichtig, ob darauf vernünftig aufgebaut werden kann. Wenn die wackeln, ist das ganze Gebäude einsturzgefährdet. Edgar verlangt den jungen Hunden viel ab, ohne sie zu überfordern. Mit feinem Gefühl für den Charakter des Hundes geht er an die Grenzen, ohne sie zu überschreiten. Bereits am zweiten Trainingstag zeigten die Hunde, dass sie das am Tag vorher Trainierte verarbeitet hatten und umsetzen konnten. Nun ist Geduld angesagt, das Erlernte werden diese Hunde nie mehr vergessen; nun müssen sie für die nächsten Schritte reifer werden. Und dann werden wir im Frühjahr wieder einladen zu einem Team Glacis-Workshop II und unser Rudel wird mit Fleiß und Spaß weitertrainieren!

Diesmal gibt es jede Menge Fotos, die vor allem einmal für die „Hundeeltern“ eine schöne Erinnerung sein sollen „an damals, als alles begann!“

Von Team Glacis Workshop I

17.August 2010

HuSta Seminar 2010

Abgelegt unter: VPG — Aicy @ 10:07

dsc_0001.JPGDer Schweizer VPG-Trainer Werner Haag   lud ein zum HuSta-Seminar 2010 und drei Glacis-Hunde machten sich auf den Weg nach Schwenningen: Aicy, mit vier Jahren die Älteste, die zweijährige Baylee  und  die vier Monate alte Deacy “von der Glacis”  packten das Auto bis zum Dachkoffer mit allem voll, was Mensch und Hund für eine Woche Intensiv-Training brauchen, angefangen vom Zelt bis zu den Gummistiefeln.  Brigitte und Manuel erwartete ein Seminar das angekündigt war mit dem Hinweis  “Es sollen sich nur Hundeführer melden, die gewillt sind intensiv zu trainieren. Es ist eine Arbeitswoche !”

Und so war es dann auch. Nach der Vorstellung der Teilnehmer am Sonntagabend und einer theoretischen Einführung begann der Montagmorgen um acht Uhr auf dem Hundeplatz des HSV Schwenningen. Eingeteilt in zwei Gruppen machte sich die eine auf den Weg zum Fährtentraining mit Bernd Föry,  dem deutschen Fährtenspezialisten schlechthin - ein Zusatzbonbon dieses Seminars der ganz besonderen Klasse! Bernds Philosophie:

Die Grundstimmung beim Fährten soll sowohl beim Hund als auch beim Hundeführer immer ruhig, ausgeglichen und konzentriert sein. Jegliche Hektik, jeglicher Zwang beeinträchtigen das Lernverhalten negativ und führen nicht zum gewünschten Resultat: dem selbstsicheren und selbständig arbeitenden Fährtenhund. Die Gesamtübung

  • korrekte Aufnahme der Fährte
  • sicheres Halten der Fährte in gleichmäßigem Tempo
  • korrektes Verweisen der Gegenstände und
  • saubere Winkelarbeit

setzt sich aus vielen Einzelübungen zusammen, die wir auch separat trainieren. Die einzelnen Übungen werden erst dann ganz oder teilweise wieder zusammengesetzt, wenn die Einzelübungen sicher und zuverlässig gezeigt werden.”

Auf dieser Basis kam unsere gerade vier Monate alte “Deacy von der Glacis” in den Genuss, ihre ersten Fährten unter den erfahrenen, prüfenden Augen dieses Spezialisten suchen zu dürfen. Ruhig und mit tiefer Nase arbeitete sie vom Abgangs- bis zum Schlussquadrat jeden Schritt aus und wurde von Bernd ausgiebig gelobt! Für Aicy und Baylee gab es nach einer ersten kritischen Begutachtung Tipps für Verbesserungen und die weitere Arbeit, die Dank der glänzenden Vorarbeit unserer Freundin Conni Zwahlen  auf einem guten Fundament steht. Alle Hunde -auch solche mit Problemen auf der Fährte- machten bis zum Ende der Woche deutliche Fortschritte und bekamen Lösungsvorschläge mit auf den Weg.

Im Wechsel ging es dann am Nachmittag auf den Hundeplatz zu Werner Haag  für die Disziplin Unterordnung:

“Unser 3-Punkte-Methodikprogramm garantiert schnelles und vor allem sehr korrektes Arbeiten. Es ist bewiesen, dass keine Druck- oder Zwangseinwirkung für eine gewünschte Arbeit zum Erfolg führt (Erfolg = schnell und korrekt).Unsere Methodik basiert darauf, den Hund für jede von uns geforderte Arbeit in eine Erwartungshaltung zu bringen. Denn nur über eine solche werden die verlangten Arbeiten schnell und korrekt ausgeführt. Den Hund in die richtige Grundstimmung zu versetzen, um von ihm eine optimale Arbeitsbereitschaft zu erlangen, ist eines der wichtigsten Kriterien für eine triebbeständige Unterordnung! “

Getreu diesen Grundsätzen sahen wir während der ganzen Trainingswoche nicht ein einziges Stachelhalsband, geschweige denn ein Telegerät! Dafür durften wir umsomehr beobachten und lernen, mit welch feinen Hilfen Hund und Hundeführer unterstützt werden, damit die verlangte Übung korrekt ausgeführt werden kann. Und es funktioniert! Ohne Gewalt, ohne Hektik - mit Ruhe, Geduld und viel Sachverstand! Aicy und Baylee wurden für ihre Arbeit in der Unterordnung sehr gelobt; vor allem Manuel mit seinen 15 Jahren erhielt viel Beifall für die harmonische Teamarbeit, die er und seine Baylee zeigten!

Auch Klein-Deacy konnte die ganze Woche mit den Großen trainieren und ihre ersten Schritte auf dem Parkett des Schutzhundesports machen. Mit viel Eifer absolvierte sie Konzentrationsübungen, trieb an der Futterhand, blitzschnell wurden “Sitz” und “Platz” ausgeführt und in Windeseile die Abrufübung befolgt. Großes Programm für ein kleines Hundemädchen, das, eben weil hoch motiviert und immer positiv bestätigt, unermüdlich mitarbeitete!  

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Der Schutzdienst war dann die letzte Disziplin eines intensiven Trainingstages; Werner Haag wurde an zwei Tagen von Bernd Föry unterstützt, so dass wir bei zwei hochklassigen Helfern trainieren konnten. Unsere Schwäche im Schutzdienst waren ja schon immer die Gehorsamsteile, bei denen es mir nie gelungen ist, zu Aicy wirklich durchzudringen. Sie “gehorcht” zwar (ungern), aber sie “hört” mich nicht wirklich. Hier wurde ganz klar im Aufbau versäumt, den Unterschied zwischen den aktiven und den passiven Phasen zu definieren, so dass hier eine Grauzone entstand, in der der Hund sich weder wohl-, noch zurechtfindet. Also, zurück zu den Anfängen! Grundstellung —> Fuß laufen —> Kontakt aufnehmen —> Kontakt halten —> Bestätigung! Und das so lange, bis auch hier Sicherheit im Ablauf und damit Entspannung eintreten kann. Mit Geduld wird aus Gras Milch! Dass Aicy bei den aktiven Phasen mit Werner und Bernd nur Spaß hatte, versteht sich wohl von selbst. Und ich glaube, die Beiden auch mit ihr!

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Töchterchen Deacy sah im reifen Alter von vier Monaten das erste Mal einen Helfer -”Was will denn der???”- und durfte voller Stolz ihre erste Beute vom Platz tragen! Ganz die Mama!

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Beim Abendessen, meist frühestens um 21 Uhr, wurde dann noch viel diskutiert und gelacht, bis alle hundemüde in die Betten fielen. Schliesslich klingelte der Wecker unerbittlich am nächsten Morgen um sechs Uhr zu einem weiteren spannenden, anstrengenden Tag.

Fazit: Eine anstrengende Woche, in der sich jede Minute gelohnt hat!  Vielen Dank Werner! Vielen Dank Bernd!

Wie immer haben wir ein Fotoalbum gestaltet - Videos folgen in Kürze!

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8.März 2010

FährtenHunde

Abgelegt unter: VPG — brigitte @ 11:08

“Für die Fährtenarbeit braucht ihr Geduld, Geduld, Geduld!” Das war das Fazit nach zwei Tagen Fährtenseminar mit unseren Schweizer Freudinnen Cornelia Zwahlen und Jolanda Bühler. Zweimal hatten die Beiden uns 2009 schon in Königsbrunn besucht, um privat Aicy’ s Freunden und Glacis-Geschwistern die Freude an der Fährtenarbeit zu vermitteln.  Angesteckt von diesen positiven Erfahrungen lud Aicy’ s Züchterin Andrea Wittmann diesmal in ihre Ortsgruppe Ingolstadt-Mailing zu einem Wochenendseminar ein.

Zwölf Teams mit den unterschiedlichsten Erfahrungen in der Fährtenarbeit stöhnten am Samstagmorgen arg, da es die ganze Freitagnacht geschneit hatte und die Mailinger Wiesen und Äcker unter einer dicken Schneedecke begraben waren. Aber die beiden Schweizerinnen ließen sich nicht beirren. “Das ziehen wir durch” hieß es um neun Uhr, und so begann am Samstagmorgen bei -11° C ein Fährtenwochenende, wie es lehrreicher und interessanter kaum sein kann. Conni und Jolanda, beide Diensthundeführerinnen bei der Schweizer Polizei, arbeiten in enger Anlehnung an Bernd Föry, den Erfinder der Sucharbeit mit Filmdöschen. Ausgebaut und ergänzt mit eigenen Erfahrungswerten und einem unglaublichen Gefühl für jeden einzelnen Hund überzeugten die Beiden die Hundeführer und Zuschauer und halfen so manchem Hund aus einer Sackgasse, in die ihre Trainer sie manövriert hatten. Jeder Einzelne konnte nachvollziehen, wo die Fehler lagen und bekam einen Weg aufgezeigt, wie man mit korrektem, konsequentem und vor allem geduldigem  Training wieder in die richtige Spur kommt. Den Hunden war deutlich anzusehen, dass sie mit den Anforderungen umgehen konnten und in der Lage und Willens waren, die gestellten Aufgaben zu lösen. So mancher Seufzer der Erleichterung war am Rande zu vernehmen.

Bei der Schlußbesprechung am Sonntagnachmittag betonte jeder einzelne Hundeführer, dass ihm in diesen zwei Tagen die Freude an der Fährtenarbeit vertieft oder vermittelt wurde und war überzeugt, mit einem guten Konzept für die weitere Ausbildung nachhause zu fahren.

Vielen Dank Conni und Jolanda für zwei wunderschöne, lehrreiche Tage! Und hier die Bilder, die mehr sagen als tausend Worte!

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Jolanda Bühler & Cornelia Zwahlen

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