Das müsst ihr lesen: Andrea Deeg hat eine Klassenarbeit korrigiert … es lebe das Volk der Dichter und Denker!
Ach ja Andrea, ich hab da auch noch was für dich
Im Biologie-Unterricht. “Wenn ich mich auf den Kopf stelle”, erklärt der Lehrer, “strömt mir immer mehr Blut hinein. Aber wenn ich mich auf die die Füße stelle, passiert das nicht. Wie kommt das wohl?” Peter: “Weil ihre Füße nicht hohl sind.”
Und Prozentrechnen ist DOCH wichtig:
Ein Studienrat sieht am Straßenrand einen Mann aus einem dicken Mercedes steigen, erkennt einen früheren Schüler und staunt: „Mensch, Meier, Ihnen scheint es ja gutzugehen, was machen Sie denn jetzt?“ „Ich bin Geschäftsmann geworden, Herr Studienrat.“ „Geschäftsmann“, wiederholt der Pädagoge zweifelnd, „das hat doch mit Rechnen zu tun, und in Mathematik, wenn ich das so sagen darf, waren Sie ja nicht gerade eine Leuchte.“ Meier nickt. „Aber in meinem Geschäft ist das ganz einfach. Wissen Sie, ich kaufe Kisten, das Stück für eine Mark, und verkaufen tue ich sie das Stück für drei Mark, und von den zwei Prozent, da lebe ich!“
Wir befinden uns im Jahr 2008 n. Chr. Ganz Germanien ist von den ersten Schneemassen des kommenden Winters eingeschlossen und befindet sich im Ausnahmezustand … ganz Germanien? Nein! Ein von dichtem Wald umschlossenes, von unbeugsamen Bajuwaren bevölkertes Dorf bietet dem Winter die Stirn: Waldmünchen!
Und viele sind dem Ruf gefolgt und machten sich auf die beschwerliche Anreise in die Oberpfalz, um mit dem amtierenden Weltmeister aller Rassen Edgar Scherklfür die „Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde“ zu trainieren. Meine Geschwister aus dem B-Wurf Buddy, Brisco und Baylee von der Glaciswaren mitgekommen, um sich bei ihrem ersten Seminar mit ihren Besitzern Tom, Alex und Manuel Tipps und Tricks für das künftige Training abzuholen. Auch Sandra und Kieron waren dabei und ließen nach anfänglichem „Fremdeln“ ihren Ausbildungsstand überprüfen. Edgar legt extrem viel Wert auf eine hoch motivierte Arbeit des Hundes, was wiederum eine absolut positive Einstellung des Hundeführers und Teamarbeit voraussetzt. Er arbeitet wirklich an allerkleinsten Details, um die Übungen für die Hunde verständlich und somit leichter zu machen. Das Wichtigste: Bestätigung, Bestätigung, Bestätigung! Mein Schwerpunkt lag an diesem Wochenende an der Voraus-Übung (vielleicht klappt es ja dann in der nächsten Prüfung), wo wir einen neuen Weg ausprobierten. Für die Steh-Übung bekamen wir ebenfalls einen wertvollen Tipp mit auf dem Weg. Die anderen Übungen, meint der Edgar, können wir inzwischen alleine. Aber natürlich hatte Brigitte gepetzt, dass beim Schutzdienst mein Gehorsam doch sehr zu wünschen übrig lässt. Also war dies der zweite Schwerpunkt unserer Arbeit. An den beiden Tagen wurde mir sehr nachhaltig verclickert, dass nur ein sauberer Kampf ein fairer Kampf ist und zum Erfolg führt. Und hier, lieber Edgar, wieder einmal ein ganz herzlicher Dank von uns beiden, Aicy und Brigitte, dass du mit uns auch diese wirklich nicht einfache Übung ohne irgendwelchen Einsatz von Zwang trainierst –sieht man einmal von einem aus tiefster bayrischer Seele explodierten „Verdammt-noch-mal-Ausbruch“ von Brigitte ab- und auch hier ein so feines Gespür für Möglichkeiten und Verbesserungen hast. Und es geht doch!Hochinteressant war es wieder, den anderen Teams beim Training zuzuschauen, der Aufbau der Junghunde, die perfekte Arbeit von Manfred & Don, der Feinschliff von Martin & Keanu, das Treiben von Rainer & Chicco - so viele interessante Details, die man wirklich auch nachträglich noch aufarbeiten muss!
Wie immer haben uns die Waldmünchner verwöhnt mit Kaffe, Kuchen, leckerem Mittagessen und einer bacherlwarmen Aufwärmstube! Danke Petra, Matthias, Hans & Hans, Roman und allen anderen, die uns immer so freundlich willkommen heißen. Unser Hans Mauerer im Bayerwaldhaus Heinzlgrün hat uns selbst dann noch zuvorkommend und freundlich mit Salat, Gulasch, Nudeln und Nachtisch bewirtet, als wir am Samstag vor lauter Training erst nach 22 Uhr zum Abendessen heimkamen. Die Hunde waren wie immer kostenlos mit im Zimmer und wurden freundlichst begrüßt. Kurzum: Es war ein wunderschönes Wochenende, bei dem wir viel gelernt haben und den Spaß hatten, den ein Hobby eigentlich machen soll!
Ja macht das Spaß, wenn dreizehn Drachenkinder des Buchloer Kinderhorts auf dem Hundeplatz einfallen und wollen einfach nur Spaß mit den Hunden haben! Die streiten sich darum, wer das Balli für die Vorausübung ans Platzende legen darf, sie versuchen unermüdlich, die Steilwand schneller als die Hunde zu erklimmen und sind auch nicht beleidigt, wenn Aicy den Slalom doppelt so schnell macht! Das war überhaupt das Lustigste: Friedrich, Selina und Aicy liefen mit Stoppuhr einen Agilityparcours, bestehend aus Reifen, 9 Hürden, Tunnel, Wippe, Slalom und Sacktunnel! Ratet mal, wer gewonnen hat?! “Aber nur, weil die Aicy Allradantrieb hat!” meinten die zweibeinigen Verlierer großmütig. Apportieren, Beinslalom, toter Hund, Männchen … alles, was die Trickkiste hergab, wurde den Kindern von Bommel, Tommy, Motte, Kim und Aicy vorgeführt. Und natürlich wurde auf Grundlage der “12 Goldenen Regeln” besprochen, wie man mit Hunden umgehen soll. Denn was man kennt, muss man nicht fürchten!