Nun müssen wir wohl in den sauren Apfel beissen: Da sich Kim’ s Zustand trotz stärkster Schmerzmittel nicht verbessert, haben wir für Mittwochmorgen einen Termin in der Klinik zur MRT (Magnetresonanztomographie) vereinbart. Wenn sich bei dieser Untersuchung ein Eingriff als medizinisch möglich und sinnvoll erweist, wird Kim unmittelbar operiert. Ihr könnt euch vorstellen, dass unser aller Nerven ziemlich blank liegen.
Seit Sonntag zeigte Kim beim Aufstehen und Laufen deutlich Schmerzen im Rücken an und belastete ihr linkes Hinterbein kaum. Am Montag stellte ich sie unserer Tierärztin Sabine vor. Da aber die eingeleitete Therapie bis heute keine Verbesserung anzeigte, empfahl uns Sabine, Kim in der Tierklinik in Germering vorzustellen. Die dortige Ärztin Dr. Barbara Haas unterzog Kim einer äußerst gründlichen Untersuchung, bei der ich dabei sein durfte und eine umfangreiche und ausgesprochen freundliche Aufklärung erhielt. Die Ursache von Kims Problemen ist die Spondylose, die sich auf die Bandscheiben auswirkt und u. a. Nervenentzündungen verursacht. Wir versuchen nun, mit weiteren Medikamenten das Problem in den Griff zu bekommen, andernfalls muss Kim sich wohl einer Operation unterziehen. Wollen wir hoffen, dass es nicht soweit kommt.
Noch am Samstagabend nach dem Zellseecup fuhren wir weiter nach Ingolstadt-Mailing, wo Edgar Scherkl wieder zu einem VPG-Seminar eingeladen war. Natürlich haben wir erst einmal Aicy’ s Platzierung gebührend und ausdauernd gefeiert, ist sie doch ein echtes Mailinger Mädel! Vier der sechs Glacis-Mädchen waren bei dem Seminar anwesend und es war eine wahre Freude zu sehen, wie gut sich die Hunde entwickelt haben!

Am Sonntag konnten wir dann mit Edgar zunächst in der Unterordnung arbeiten. Wie immer hatte er ein genaues Auge für Kleinigkeiten, vor allem die unbewussten Führerhilfen, und konnte wertvolle Tipps geben. Dann durfte Aicy wieder mit ihm in dem Ring zu einem Zweikampf von Frau zu Mann, den sie wie immer aus vollem Herzen genoss. Allerdings hatte Brigitte verraten, dass die Gehorsamsteile im Schutzdienst lange nicht so gut klappen wie die “Kampfeinsätze”. Also haben wir daran extrem gearbeitet und ein Konzept erarbeitet. Jedenfalls sehen wir uns in unserem Weg bestätigt, auch hier ohne “Zwangsmittel” zu arbeiten. Das erfordert zwar noch viiiiiel Geduld und Zeit, aber wir sind ja noch jung! Jetzt werden wir die Videoaufnahmen analysieren (und einige davon die nächsten Tage hier einstellen).

Wir haben einige Läufe der zweiten Etappe des Zellseecups aufgenommen und werden sie hier in den nächsten Tagen online stellen. Hier sind die ersten:
Martin und Jester J3 Andrea & Hope A3
Schaut mal, wer sich da versteckt!

Der Zellsecup 2008 wird von den Weilheimern immer noch bessern organisiert: Bei der zweiten Etappe am Samstag hatten wir zu der wunderschönen Reithalle auch noch fast frühlingshaftes Wetter mit strahlendem Sonnenschein.
Richter Tom Huber war ein wenig desorientiert, war er doch auf dem Weg nach Regensburg, als er telefonisch nach Diessen umgeleitet wurde. Die anwesende Richterin Simone Lohr sprang kurz entschlossen ein und der Tag begann mit einem “Lohr-Draho-Kombi-Jumping”, den wir allerdings in den Sand setzten. Die Arbeiterklasse wurde durch Martin vertreten, der sich nach Praxisende auf den Weg zum Turnier machte, ankam, als der Jumping 3 schon in vollem Gange war, ganz am Ende den Parcours kurz besichtigte und souverän gewann. Er kam, sah und siegte!
Und das Beste des Tages: Wir hatten im A-Lauf einen “Nuller”,
hinter Klaus und Schnucki den zweiten Platz und damit unsere zweite Quali
Der Parcours war eigentlich ein Border-Collie-Rennparcours, der am drittletzten Hindernis noch eine Verleitung eingebaut hatte, an der Viele scheiterten. Aus dem Tunnel kommend hatten die Teams freie Auswahl zwischen A-Wand, Steg und dem tatsächlich zu nehmenden Reifen. Wer seinen Hund links führte, hatte da ein nicht zu unterschätzendes Problem!