Aicy von der Glacis

17.April 2007

Die Geschichte vom frisbeespielenden Stinktier

Abgelegt unter: Allgemein — Aicy @ 21:15

Nicht nur, dass meine Freundin Meggi im Agility und VPG eine echte Sportskanone ist - oh nein, sie ist auch eine begnadete Frisbee-Spielerin. Sogar besser als ich … noch … Besonderen Spass macht das Spiel, wenn das Frisbee ganz, ganz weit in den See geworfen wird und wir es wiederholen dürfen. Nun, zunächst dachte ich, das Wasser der Lechstaustufe riecht leicht modrig. Dann bemerkte ich, dass der Geruch immer aus der Richtung kam, in der Meggi gerade stand. Und je öfter sie ins Wasser ging und je nässer sie wurde, desto intensiver wehte mir dieses ganz besondere Parfum um die Nase. Ich bin ja nicht sehr empfindlich, aber das war dann doch recht heftig. Natürlich wollte ich meiner Freundin das nicht so direkt sagen, hatte aber leider auch kein Deo parat, mit dem ich ihr einen dezenten Hinweis hätte geben können. Aber weil echte Freundinnen über alles sprechen können, fragte ich nach und so erzählte mir Meggi die Geschichte über den Ursprung des “Gschmacks”:

An einem ihrer letzten Tage in Californien unternahm sie auf dem Hof noch eine Abschiedtour, um sich alles für immer und ewig gut einzuprägen. Dabei entdeckte sie ein bisher nie gesehenes putziges kleines Tierchen: Es war etwa so groß wie ein Eichhörnchen, hatte eine schöne schwarz-weiße Färbung und einen herrlich buschigen Schwanz. Natürlich wollte Meggi dem pussierlichen Kerlchen freundlich guten Tag sagen. Dieser allerdings hatte seine sehr eigenen Spielregeln. Dass er ihr einfach mal schnell den Hintern zudrehte, wäre ja noch akzeptabel, aber dieser hinterhältige Kerl setzte einen Strahl von einer gelblichen, übel riechenden Flüssigkeit mitten auf Meggi ab *igittigittigitt* Das war eine Mischung aus hochkonzentrierter Schwefelsäure und einem Kilo Knoblauch! Und das in Meggis wunderschönes Fell. Elendes Stinktier!!!! Alle, alle, alle hiélten sich fortan die Nase zu, wenn Meggi auch nur in die Nähe kam; alle Versuche, sich das eklige Zeug an Hosenbeinen und Sesseln abzureiben, wurden mit hysterischem Geschrei unterbunden. Könnt ihr euch vorstellen, wie oft Meggi in den nächsten Tagen “baden durfte”???? Obwohl das schon Wochen her ist, haften Reste des Gestankes immer noch an ihrem Fell, die besonders bei Nässe zur Geltung kommen. Arme Meggi … Und so entstand die Geschichte vom frisbeespielenden Stinktier.

Das Original:

skunk1.bmp

Meggi, das frisbeespielende Stinktier:

meggi-und-aicy-an-der-lechstaustufe.jpg

 

 

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