Der Schutzhund
Meine Mama Enya hat mir erzählt, dass ganz früher die Schutzhunde sich wirklich ihr Futter und ihren Schlafplatz dadurch verdient haben, dass sie den Menschen vor Gefahren gewarnt und beschützt haben. Ganz schön anstrengend! Nun, auch ich warne Brigitte eindringlich, wenn das Balli allein im Auto bleibt oder wenn das Futter schlecht zu werden droht … aber wirkliche Gefahren? Ich weiss nicht, eigentlich sieht der Postbote recht friedlich aus und die meisten Menschen, die sich an unser Gartentor wagen, enden am Esstisch - also bitte versteht mich richtig: am, nicht auf!
Da aber wir Hunde -wie auch die meisten Menschen- schon hin und wieder das Bedürfnis haben, auch einmal echt Frust und Aggression abzulassen, gibt es eben den Schutzhundesport. Ich muss gestehen, ich liebe es, wenn ich am Sonntagvormittag so richtig die Kampfsau rauslassen kann! Bellen, toben, jagen, Beute reissen … da kommt der Urinstinkt von Mama Wolf durch! Da wir ja aber nicht mehr jagen um zu überleben, läuft die Handlung mehr über Beute, als über Aggression. Und so wird das Spiel immer beendet, indem ich dem Uli den Ärmel abjage und megastolz vom Platz trage!
Ich muss zugeben, ich schaue furchtbar gerne Fotos von mir an *vieleitel*. Deshalb ein großes Dankeschön an Caroline, die mich am Sonntag beim Schutzdienst mit Uli Schäfer fotografiert hat!