Adieu Franz …
Heute brechen wir frühmorgens auf, um in Berchtesgaden Franz die letzte Ehre zu erweisen. Trotz des normalen Arbeitstages und der frühen Uhrzeit um 8 ist die Kirche in Strub brechend voll. Mindestens 200 Menschen sind gekommen, um von Franz Abschied zu nehmen, darunter auch einige Agility-Sportler aus der Landesgruppe Bayern-Süd.
Auf dem Bergfriedhof in der Schönau hat sich Franz den Platz für seine ewige Ruhe ausgesucht. Ein herrliches Stück Erde, von dem aus man in himmlischer Stille einen wunderschönen Blick auf die Berge hat. Hier kann man wirklich in Frieden ruhen.
So viele Menschen ehren Franz mit Blumen, Kränzen und ihrer Anwesenheit, um Abschied zu nehmen. Alle sind betroffen und traurig, weil er uns viel zu früh verlassen hat. Einer seiner Kameraden sagt in seiner Trauerrede “Franz hätte gut und gern noch a wengerl zwanzig Jahr dableibn können.” Recht hat er.
Nach der Beisetzung gehen wir den Wanderweg am Königssee im „Malerwinkel“, wo wir beim Laufen unseren Gedanken nachhängen und in aller Stille Abschied nehmen können. Auf dem Heimweg machen wir noch einen Halt am Chiemsee und dürfen dort unsere Pfoten ins Wasser hängen.
Zack wird bei Uschi Moderegger bleiben, die sich auch während Franz’ schwerer Krankheit liebevoll um ihn gekümmert hat.
Es ist beruhigend, wenn man seinen geliebten Hund so gut versorgt weiß.
Vielleicht treffen wir uns eines Tages bei der Regenbogenbrücke wieder.