Doggen-Crash
Gestern, zwei Tage vor meinem dreimonatigen Geburtstag, bin ich das erste mal mit Brigitte und Kim im See richtig weit raus geschwommen *yipeeh* Bei den ersten beiden Versuchen hat Brigitte auf mich gewartet und mich nach etwa drei Metern draußen im Wasser aufgefangen; dann bin ich ganz alleine los und habe mein Wasserballi geholt! Dann sind wir alle drei zusammen mindestens 15 Meter weit raus geschwommen und beim umdrehen wollte ich einfach auf Brigittes Schultern klettern. Die hat geprustet und gepaddelt und arg gejammert – dabei bin ich doch so ein Leichtgewicht. Und die paar Kratzer beim aufsteigen … Bin ich halt selbst zurück geschwommen!
Mit am See waren zwei Pferde, die durften auch schwimmen! Ich hatte überhaupt keine Angst, denn „Pferde anschauen“ haben wir ja schon auf der Wiese geübt.
Außerdem waren noch drei erwachsene Hunde da: Ein Bahomi, eine Schäferhündin und eine Dogge – und keiner von denen konnte schwimmen *ggg* Deren Frauchen waren ganz neidisch und haben mich alle sehr bewundert. Als ich dann wieder einmal aus dem Wasser kam und mich abschütteln wollte, kam die Dogge angaloppiert und hat mich mit der Vorderpfote erwischt – da dachte ich wirklich, mich tritt ein Pferd! Der Riesendepp wollte mir nix Böses und war auch ganz erschrocken, als ich so arg geheult habe, aber ich konnte mit meinem linken Hinterbein erst mal nicht mehr auftreten. Brigitte hat mich gleich zu Sabine gebracht und die hat festgestellt, dass nichts gebrochen oder gerissen ist. Da konnte ich dann auch bereits wieder auftreten, habe aber noch stark entlastet. Daheim hat Brigitte in mein Schwimmbecken ganz kaltes Wasser laufen lassen und wir haben eine Kneippkur gemacht, um eventuelle Anschwellungen zu lindern. Am Abend konnte ich schon wieder Bocksprünge über Kim und auf die Couch machen. Heute muss ich sicherheitshalber noch mal zu Sabine zur Nachkontrolle.
Leute, mein Leben ist ganz schön aufregend!